Museo Centrale del Risorgimento Italiano
Il LUCE al Museo  

Das Hauptmuseum des Risorgimento im Vittoriano

Nach dem Tode, im Jahre 1878, von Viktor Emanuel II., der durch die Gründung des italienischen Staates im Jahre 1861, den Titel König von Italien übernahm, beschloss das Parlament in Rom ein Denkmal zu errichten, das dem ersten König des Vereinigten Italiens gewidmet wurde und folglich den Namen Vittoriano bekam.

Im Denkmal - das im Jahre 1911 eingeweiht wurde - sollte auch das Hauptmuseum des Risorgimento untergebracht werden, das dafür bestimmt war, die Aussagen bezüglich der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verwandlung Italiens im 18., 19. und 20. Jahrhundert zu sammeln.

Diese Aussagen bestehen aus Papierschriftstücken (Briefe, Tagebüchern, handgeschriebene Werke), Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Gravierungen, Drucken, Waffen, welche ein großartiges Gedenkarchiv des Risorgimento bilden, das die Ereignisse und Hauptfiguren in dieser wichtigen Periode der Geschichte unseres Landes wieder ins Gedächtnis rufen.

Die architektonischen Räumlichkeiten des Museums, die sich im Komplexinneren des Vittoriano beifinden, tragen den Mauern entlang, im Marmor eingraviert, bedeutende Textpassagen der Hauptzeugen der Geschichte Italiens, wodurch die Umhüllung selbst zu einem integrierten Teil des Museums wurde.

Der derzeit angegebene Ausstellungsrundgang durchläuft an Hand verschiedenartigen Aussagen, welche unterschiedlich aufgefasst werden können, die wichtigsten Etappen der Geschichte Italiens, von den Reformen der verschiedenen Staaten der Halbinsel in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.

Der Zugangstreppe entlang zum Museum wurden zahlreiche Gravierungen angebracht, welche die Vorbereitungsmomente des Risorgimento darstellen, von der Verbreitung der Ideale der Französischen Revolution bis zu den Erinnerungen an die Napoleonischen Taten: es handelt sich dabei im allgemeinen um symbolische Darstellungen, die hin und wieder die Themen des klassischen Altertums übernehmen und sie in Sinnbilder der Geschichte der Neuzeit verwandeln.

Die erste Museumsgruppe ist den Hauptfiguren des Risorgimento gewidmet. Im Inneren von großen Ausstellungskästen sind Kostbarkeiten, Gemälde und Dokumente ausgestellt, die mit Garibaldi, Mazzini und Cavour verbunden sind, während die anderen parallelen Gruppen die geschichtlichen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts illustrieren.

Der Galerie entlang unterteilen sich die einzelnen Gruppen, die sich um die Hauptetappen der Kämpfe des Risorgimento drehen: von der Restauration, die dem Untergang Napoleons folgte, bis zum Jahre 1848, von der Römischen Republik vom Jahre 1849 bis zu Garibaldis Heldentat der Tausende (1860) bis zur Wiedervereinigung von Rom mit Italien (1870).

Gleichzeitig, der Galerie entlang, zielt ein ergänzender und paralleler Rundgang darauf ab, die besonderen geschichtlichen "Themen" wie die Bürgerwehr, das Banditentum, die Politiksatire, die Techniken der geschichtlichen Darstellung des 19. Jahrhunderts (von den Zeichnungen zur Fotografie), die Kostbarkeiten/Reliquien, die Trikolore, die Münzen und Medaillen zu erklären.

Der Rundgang wird durch eine Auswahl an Waffen, die den "Helden" des Risorgimento gehörten, skandiert.

Die letzte Gruppe ist vollkommen dem Ersten Weltkrieg gewidmet. In der Mitte befindet sich die Kanonenlafette die, 1921 für den Transport des Unbekannten Soldatenleichnams verwendeten wurde, wobei den Mauern entlang große Leinwandgemälde angeordnet sind, welche die Taten der Goldmedaillenträger und eine Reihe von Skizzen und Gemälde, die von den Malern-Soldaten Anselmo Bucci, Aldo Carpi und Italico Brass verwirklicht wurden, zusammen mit anderen Kostbarkeiten des Ersten Weltkrieges darstellen.

Als idealer Abschluss des Rundgangs wurden vom Istituto Luce eigene Videoeinrichtungen verwirklicht, welche die Bilder vom Film Gloria überarbeiten, der 1934 mit Originalmaterialien

      Le foto
 

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